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Das Dorf Armadale


Das Dorf Armadale

Beitragvon Schreiberling » Samstag 14. September 2013, 00:01

Reist man von Elysias Richtung Südosten, erreicht man nach einigen Tagesreisen einen riesigen erloschenen Vulkan, dessen massive Wände steil in den Himmel ragen. Doch an seiner Nordwestseite klafft eine unnatürlich anmutende, circa 100 Meter breite Schlucht.

Folgt man dieser Schlucht trifft man auf den Hadrianswall und somit den ersten Hinweis auf das Dorf Armadale. Gleich hinter dem Wall befindet sich die Hauptstraße und die ersten Ausläufer des Dorfes. Das Dorf selbst besteht hauptsächlich aus, mit Schilfdächern versehenen Hütten und vergleichsweise engen, verschlungenen Gassen.

Die breite und gepflasterte Hauptstraße führt einen ohne Umwege zum Marktplatz und weiter zum Götterschrein.
Vom Götterschrein aus hat man einen herrlichen Blick auf die Landschaft. Felder, Pferche und Weiden dominieren das Landschaftsbild. In einiger Ferne sieht man im Süden sowohl den See als auch den Wald von Armadale welcher noch immer Größtenteils unerforscht ist. Im Osten erkennt man hinter den letzten Ausläufern des Walds den Steinbruch in dem auch nach verschiedenen Erzen geschürft wird. Die Minen sind nicht besonders ertragreich; der Eigenbedarf des Dorfes kann nicht immer gedeckt werden, selten bleibt Material zum Handel übrig, doch den bescheidenen Bewohnern Armadales ist das mehr als genug.
Folgt man einem Weg im Osten des Dorfes gelangt man zum Hafen von Armadale. Hier an einem Meisterwerk der hiesigen Baukunst, einer künstlich angelegten Bucht, können Handelsschiffer Ihre Schiffe ent- oder beladen.


Regierungsform in Armadale

Nachdem aufgrund seines Alters McCaver Kräfte schwinden, aber der alte Mann auch erkennen musste, dass eine Monarchie weder dem Zeitgeist, noch den Wünschen der Bürger Armadales entspricht, wurde aus der Monarchie-ähnlichen Struktur schließlich ein demokratisch gewählter Rat.

Der Rat besteht aus:
Avery McCarver (Vorsitzender - NPC)
Kobold (Geistlichkeit/Natur)
Nathair (per Amtes, muss nicht gewählt werden) (Militär/Sicherheit)
James MacLynn (Volksvertreter/Bauwesen - NPC)
...

Der Kult der Geister in Armadale
Wenngleich in Armadale jede Glaubenspraxis gestattet ist, die keinem anderen Schaden zufügt, gibt es in der Bevölkerung eine Affinität zu der auf einer keltischen Glaubenskultur basierenden Religion, dem Kult um die Naturgöttin Gaia sowie die Geister der 5 Elemente (Luft, Erde, Feuer, Wasser, Schatten). Gemeinsam mit den Geistern der Elemente sorgt Gaia für ertragreiche Ernten, sauberes Wasser, Schutz und Geborgenheit im Tal von Armadale sowie für kleinere Wunder. Hauptaugenmerk in diesem Kult hat der Götterschrein in Armadale. Dieser mächtige Baum steht im Mittelpunkt sämtlicher Feiern und Feste.

Dies alles bedeutet nicht, dass man in Armadale nichts von der Magie mancher Wesen wüsste. Jedoch erlaubt dieser Kult es jedem Wesen seine magischen Fähigkeiten den Geistern zuzuschreiben, wenn es nur umsichtig handelt und dies wünscht. Zugleich sorgt es dafür, dass die Bewohner Armadales schonend mit der Natur umgehen und nicht in den Raubbau verfallen.

Weitere Informationen
Bildbeispielbilder:
Wappen von Armadale
Armadale bei Dämmerung

Gesetzestafel von Armadale:
Gesetzestafel von Armadale

Informationen zur Geografie - Hadrianstal und Hadriansmassiv:
Das Hadrianstal und das Hadriansmassiv
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Re: Das Dorf Armadale

Beitragvon Schreiberling » Mittwoch 14. Januar 2015, 18:52

Milizstrukturen:

Größe:
ca. 300 Personen. Davon etwa 150 - 200 Reservisten

Oberbefehlshaber der Milz:
Kommandant des Heeres: Nathair

Rangfolge/Dienstgrade:
-) Rektrut / Soldat
-) Offizier/Truppenführer
-) Hauptmann/Abteilungsführer
-) Befehlshaber/Kommandant

Beispiele für Aufgaben im Innendienst: Materialplanung, Auffüllung, Strategieentwicklung, Schulische Aufgaben/Lehrunterricht, militärischen Geschäftsgang, Personalarbeit, Dienstpläne, Tage- und Meldungsbücher führen usw.,

Werden die Soldaten bezahlt?
Sie sind bezahlt wobei der Sold nicht für große Sprünge reicht. Er ähnelt teilweise mehr einer kleinen Aufwandsentschädigung. Hauptsächlich besteht der Lohn darin die Gemeinschaft zu schützen und zu unterstützen, und eine Mitgliedschaft eine Sache der Moral, und dieser Dienst am Volk ist in der Dorfgesellschaft hoch geschätzt und anerkannt.
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Re: Das Dorf Armadale

Beitragvon Atevora » Mittwoch 14. Januar 2015, 18:53

Feiertage Armadales

Einst aus dem Glauben an die Naturgötter heraus entstanden, gibt es in Armadale einige Feiertage, die auch durch die Verwaltung des kleines Dorfes unterstützt werden.
Doch inzwischen steht nicht mehr der Kult um die Geister, sondern die Gemeinsamkeit, die friedliche Zusammenkunft aller Gäste und Dorfbewohner im Vordergrund, ganz gleich, welchen Glauben sie praktizieren.

Sommersonnenwendfeier - Mittsommer
Herbst-Äquinoktium - Erntedank-Fest
Winterfest/Wintersonnenwendfeier
Armadale - Gründungsfeier

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Sommersonnwende - Mittsommer

Besonderheiten:
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Am Tag vor dem Festtag gibt es am Dorfplatz einen Dorfmarkt.
Gefeiert wird am ersten Wochenende nach dem tatsächlichen Mittsommertag.
Wenn die Sommersonnenwende nicht genau auf das Wochenende fällt, werden die Armadaler-Flaggen, die ansonst jeden Abend um 20 Uhr eingeholt werden, bis Ende des Mittsommerfesttags über Nacht gehisst gelassen.
Unverheiratete Mädchen pflücken in den Nächten vor dem Fest sieben Sorten wilder Blumen von sieben verschiedenen Wiesen, die sie dann unter ihr Kopfkissen legen. Sie erbitten von den Geistern ihnen Träume zu senden von jenem den sie einmal heiraten werden. Sie müssen beim Pflücken absolut still sein und am nächsten Tag dürfen sie niemandem erzählen, von wem sie geträumt haben, sonst geht der Traum nicht in Erfüllung.

Die Sommersonnwende ist eines der wichtigsten festlichen Ereignisse in Armadale.
Mit dem Fest wird der Jahreskreis, der Lauf der Sonne und der Lauf des Lebens nachempfunden.

Früh Morgens wird das öffnen des Tores mit hellem Trommel und Gongklang verkündet.
Jene aus dem Clan der Hirsche, die dem Feuer und dem Licht nahestehen, sowie jene aus dem Clan der Geier und Krähen, die den Schatten nahe sind, wählen wackere Kämpfer die Schau-, und Scheinkämpfe und Kampftänze vorzuführen haben. Die Kämpfe symbolisieren die Sonne, oder das Leben das erwacht und sich regt. Es bahnt sich an, dass das Feuer die Herrschaft zurückfordert.

Zur Dämmerung versammeln sich die Dorfleute am Hadrianswall. Mit Begleitung fröhlicher Klänge werden Kerzen entzündet. Kinder (der Lebensfrühling) in Begleitung ihrer Eltern tragen das Licht zum Dorfplatz.
Dort stehen schon große Trommeln bereit. In Begleitung der Trommeln und schamanistischem Gesang werden mit dem gebrachten Licht rings um den Dorfplatz Fackeln und Feuerschalen entzündet. Die Trommeln steigern sich. Mit Feuertänzen wird dem Feuergeist gehuldigt. Am großen Marktplatz wird ein großes Festfeuer entzündet. Am Hadrianswall und am Hafen werden ebenfalls kleinere Feuer entzündet. Das Feuer steht für den Sommer und den Tag an dem die Sonne am Längsten herrscht.
Nun wird gefeiert, getanzt, über den Feuerschalen ringsherum gegrillt. Ein besonderes nur zu diesem Festtag gebrautes Bier wird ausgeschenkt und getrunken.

Wenn das Festfeuer am ersterben ist, versammeln sich die Dorfbewohner und Gäste wieder. Wachsfackeln werden entzündet. Die Erwachsenen des Dorfes tragen sie, und der Fakelzug bewegt sich zum Strand. Die Sonne wird wieder schwächer, der Herbst hat begonnen, der Winter naht.
Dort am Strand werden mit den Fakeln kleine Kerzen angezündet, welche in kleine Papierschiffchen und Laternchen gesetzt werden, welche die älteren des Dorfes mitgebracht haben. Diese Schiffchen und Papierelaternen schweben hinfort und treiben aufs Meer hinaus, wo das Feuer, das Licht der Sonne dem Blick entschwindet in die Ungewissheit in die Nacht, wie die Seelen ins Schattenreich.



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Erntedank-Fest
(Ende September / Herbst-Äquinoktium)
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Jedes Jahr im Herbst veranstaltet Armadale das Erntedank-Fest.
WRAG bedeutet soviel wie: Wahrlich Reich an Gaben. Damit wird die Mutter Erde, also Gaia und ihre Geschenke an die Menschen und Wesen geehrt, wie auch der Geister die Sie und uns begleiten und geleiten. Doch nicht nur jene Entsprechungen sind es die geehrt werden, sondern auch die Geister der verstorbenen Mitmenschen und Mitwesen.

Das vermutlich eindringlichste und auffälligste Spektakel ist die Ernte-Dank-Prozession durch das Dorf. Die Rotte, der Clan unter dem Wildschweinbanner, zieht einen überdimensionalen mannshohen Kessel auf einer mobilen Feuerstelle durch das Dorf. Im Kessel werden die Erntegaben gesammelt. Jeder gibt so viel er will und soviel er kann, und jeder darf sich entnehmen, doch nie mehr als er in den Kessel geworfen hat. Bei jedem Haus an dem der Kessel hält, jedes Individuum das Gaben in den Kessel wirft, wird Lautstark, sodass es jeder hören möge wie großzügig und reich die Mitmenschen, Mitwesen und Gaia selbst beschenken, von der Rotte mit einem lautstarken WRAG WRAG WRAG begleitet, sodass es bis weit hin zu den Hängen den Hadriansmives schallt und donnert.

Wurde er durch Dorf geführt, so wird der Kessel reich gefüllt zum Heiligtum, dem großen Schrein, gekarrt, wo jedem Bürger und Gast Armadales freisteht sich daran zu bedienen.
Hier warten schon die Künstler, und die Ehrenden der Geister, um das geneigte Volk mit Sang, Tanz und ihren mannigfaltigen Künsten zu erfreuen. Der Clan der Hirsche erzählt Geschichten von Damals, von Heute, Lehrreiches, Furchtsames, in Vergessenheit geratenes, mit Klängen und Zauberspiel. Dann wenn die Dämmerung schon hereinbrach wird es kurz ruhig, Schatten ziehen auf, doch mit lauten Gekreisch fallen sie ein, die Geier und Raben, mit ihrem Masken. Sie grüßen die Erde, werfen sich vor Gaia nieder, und richten ihr Augenmerk bald auf die versammelte Menge. Sie erzählen von den Geistern, von ihren Geboten, von den Verstorbenen, denen, die das Dorf und die Mitmenschen/Mitwesen bereicherten und auf welche Weise sie es taten, ganz besonders jene die das letzte Jahr die Dorfgemeinschaft mit ihrem Tod verließen. Sie ehren sie, und stimmen an sie nicht zu betrauern, die Gaben, die Erinnerungen, die Lehren, und Freuden die sie dem Dorf schenkten nicht mit Kummer zu beweinen, sondern mit Anerkennung und Freude zu lobpreisen und mit ihrem Beistand, und auf dem was sie uns bereitet haben voran in die Zukunft zu schreiten. Mit Speiß' und Trunk und viel Lärmen, dass sie uns in der Schattenwelt und im Himmel hören mögen, dass wir wohlauf, lebendig und ihnen Dankbar sind.
Und die Rotte, sie ruft zum Wettkampf, in die Schlammgruben wo wackere Krieger und Kriegerinnen sich unter Jubel und Grölen messen können um mit Siegestrunkener Seele dem Körper selbe Flamme zu gönnen (Gratis Schnaps!).
Ehrt die Geister, ehrt die Gaben der Mutter, ehrt Gaia und feiert bis zum Morgengrauen!
Am nächsten Tag lässt das Dorf das Tagwerk ruhen, sodass jeder in sich gehen möge, um den Tag mit seinen Liebsten zu verbringen .. und den Rausch auszuschlafen.
Atevora
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