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Drizz


Drizz

Beitragvon Atevora » Samstag 27. September 2014, 17:00

Name(n), Bezeichnung:

Drizz, Feenkäfer


Gattung, Familie:

Gliederfüßer (Arthropoda)


Lebensraum, Verbreitungsgebiet:

Sie bevorzugen schattige wasserreiche Wälder.


Beschreibung und Merkmale:
Drizz besitzen einen in Segmente gegliederten Körper. Dieser ist größtenteils von smaragdgrüner Färbung mit leichten Abweichungen ins Blautürkis und gräuliche Antrazit. Die Segmente selbst weisen einen Grundbauplan wie auch andere Gliedertiere wie beispielsweise Insekten, Spinnen und Tausenfüßler auf. Als Besonderheit kann eine Anpassung der inneren Organe gewertet werden, denn die Drizz verfügen entgegen üblicher Gliedertiere über zwei Lungenflügel die jenen eines Vogels nicht unähnlich zu sein scheinen.

Drizz besitzen einen klar erkennbaren gut beweglichen Kopf der mit großen Fazettenaugen und einem kräftigen Mundwerkzeug und vegrößerten Luftlöchern zur Versorgung der zwei zusätzlichen Lungenflügeln ausgestattet ist. Große mit Sinneshaaren besetzte Fühler die an jene eines Nachtfalters erinnern sind ebenso zu finden. Das Tier verfügt über 4 Paar Forstbewegungsgliedmaßen. Das oberste Paar verfügt bemerkenswerter Weise nicht nur über Ausprägungen, welche entfernt wie Fangarme einer Gottesanbeterin erscheinen, sondern auch über Segmente die an einen Arm mit zwei Fingern und einen Daumen erinnern. Sie scheinen damit auch durchaus auf ähnliche Weise wie mit einer Hand nach Objekten greifen zu können. Das zweite Paar besitzt ebensolche Fingerglieder welche jedoch stark verlängert sind. Die restlichen zwei Paare weisen einen relativ identen Bauplan auf wie die Beinglieder einer Gottesanbeterin, doch auch hier erinnert der untere Segmentteil an Finger mit einem zurückgebildeten Daumenstummel.
Hinter den Augen und zwischen zweitem und drittem Beinpaar scheinen sich Gehörorgane zu befinden. Die sogenannte Gehörspalten sind am Kopf etwa 0,2 mm und im Mittelsegment zwischen den Beinpaaren etwa 0,6 mm breit.
Drizz bewegen sich häufig auf allen ihren Gliedmaßen fort, vermögen sich jedoch auch aufzurichten und nur auf ihren hinteren Beinen zu laufen, sodass ihr Oberkörper und die Gesamterscheinung frappierend humanoid wirken kann. Am Rücken sind entfernt mantishafte Flügel vorzufinden, bei denen das obere Paar an den randbereichen farbig bunt und in der Mitte gläsern durchsichtig aufgebaut ist. Das untere Flügelpaar ist schillernd bunt wie jene eines Schmetterlings. Drizz scheinen einer Libelle nicht unähnlich, behände schnelle Flugkünstler zu sein die es auch vermögen auf der Stelle zu schweben.
Diese Insektenwesen können zudem einem Glühwürmchen nicht unähnlich einen Teil des Hinterleibes zum Leuchten bringen. An der leicht abgerundeten Spitze des Hinterleibes befinden sich zwei Fortsätze welche als Sporenkanäle oder der Eiablage dienen sowie über einen Giftstachel. Das Gift der Drizz führt zu einem brennenden Gefühl und einer Schwellung an der Einstichstelle, und in weiterer Folge zu einem Taubheitsgefühl des betroffenen Körperareals, sowie zu kurzfristiger Benommenheit, Schwindelgefühl, Antriebslosigkeit oder Ermattung des Kreislaufes, wobei erst mehrere Einstiche ernsthaft als gesundheitsgefährdend zu werten sind.

http://runenwinter.deviantart.com/art/D ... 1411841638

Größe:
Von Kopf bis Unterleib bis zu 20 cm Länge und bis zu 5 cm Breite. Die Beine erreichen eine ähnliche Länge.

Gewicht:
Es hat sie noch niemand gewogen.

Lebenserwartung:
Die einzelnen Individuen scheinen mehrere Jahre zu leben, die genaue Lebenserwartung ist derzeit jedoch noch unbekannt.


Lebensgewohnheiten und Verhalten:
Drizz scheinen äußerst soziale Tiere zu sein und leben offenbar in kleinen Kolonien oder Gruppen von bis zu 25 Individuen. Staatenbildenden Insekten nicht unähnlich formen sie aus Erde Lehm und zerkautem Holz Kobelartige Gebilde an geschützten Orten wie in Höhlen, Baumhöhlen unter dicken Ästen von Bäumen oder unter felsigen Überhängen. Oft befinden sich mehrere solcher Kobel geballt in unmittelbarer Nähe zueinander.
Ihren Namen verdanken sie den Geräuschen sie den Geräuschen die sie ähnlich wie Zikaden oder Grillen mit Hilfe ihrer Chitinpanzer erzeugen. Sie fügen über ein reiches Spektrum an Gesten und Taktabfolgen ihrer Zirpgeräusche mit denen sie sich ebenso wie mittels Leuchsignale mit ihren Koloniemitgliedern verständigen.


Fortpflanzung/Aufzucht der Jungen:
Drizz scheinen Hermaphroditen, also Zwitter zu sein. Über ihr Fortpflanzungsgebaren und eventuelles Balzgehabe ist nicht viel bekannt. Anzumerken ist, dass Drizzs ihre Eier wie Pilzsporen über Tiere oder andere Individuen verteilen welche häufig stark geschwächt, verwundet oder dem Tode nahe sind. Mit einem Organismus, zB der Haut in Kontakt gekommen scheint es zu einer Blockierung der Schmerzrezeptoren und des Schmerzempfindens an den betreffenden Stellen zu kommen. Über Wunden oder Schleimhäute in den Organismus eingedrungen können sie zu einem euphorischem Hochgefühl führen, die wie ein Energieschub wahrgenommen werden kann.
Verstirbt das „Bestäubte“ Objekt und kommt an einem geeigneten, das heißt schattigem Ort zu liegen, wird es augenblicklich wie von einem Pilzgeflecht zerfressen und zersetzt , welches sich schließlich verhärtet und von der Form Ähnlichkeiten mit einem Dornengestrüpp aufweist. Verdickte Kokon-Artige Bereiche brechen schlussendlich auf, aus denen dann die fertig ausgebildeten Drizzs schlüpfen.
Diese Eigenschaft ist äußerst zwiespältiger Natur. Natürlich kann es dafür sorgen, dass ein Tier oder ein Individuum Wunden, Schwäche und Krankheit ignorieren und nochmal alle Kräfte mobilisieren kann, allerdings führt es auch all zu gerne dazu, dass sich das Individuum oder Tier übernimmt und darum gerade deshalb verstirbt.

Ernährung:
Drizz sind keine Kostverächter, sie ernähren sich von reifen Früchten, Nüssen, manchen Blättern, jagen aber auch aktiv Kleinsäuger, Vögel und andere Insekten.


Verhalten gegenüber Artgenossen:
Sozial und Kommunikativ sie wirken oft sogar verspielt.

Verhalten gegenüber Artfremden:
Hier wurden signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Drizzs aus dem selben Kobel beobachtet. Gegenüber Beutetieren verhalten sie sich durchaus jägerisch, gegenüber Personen oder Tieren die nicht als Beute in Frage kommen zeigen sich manche Individuen ungerührt, waghalsig, keck, oder verspielt, die meisten jedoch eher scheu und zurückhaltend bis beobachtend. Sie gehen jedoch zum Angriff über und scheuen nicht ihren Giftstachel einzusetzen wenn sie sich oder ihren Kobel bedroht fühlen. Die Art wie sie sich nähern, mit dem Umfeld und neuen Objekten agieren und interagieren, oder diese beobachten und untersuchen, sowie die Art wie sie untereinander kommunizieren lässt eine gewisse vielleicht sogar sehr hohe Intelligenz vermuten.

Sonstiges:
Drizz gelten als verlässliche Anzeiger besonders magiereicher Habitate und als Schrecken Untoter Kreaturen, da ihre Sporen, oder Eier den Untoten Leib sofort zu zerfressen, oder die Magie die ihn zusammenhält aufzulösen und zu neutralisieren beginnt.
Atevora
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